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Dieses Internet-Angebot möchte informieren über Folgen sehr schlimmer Lebenserfahrungen in Kindheit und Jugend sowie Möglichkeiten, besser mit ihnen umzugehen.
Dabei geht es vorrangig um die Situation von mittlerweile erwachsenen Betroffenen.
Die fachlich fundierten Darstellungen können helfen bei der Suche nach angemessener therapeutischer Betreuung sowie im Kontakt mit Behörden und Institutionen.
Zur Suche nach TherapeutInnen, Selbsthilfeangeboten bzw. fachlicher Weiterbildung nutzen Sie bitte die Linklisten hier bzw. die Suchmaschinen des Web
(Wohnort + "Trauma" o.ä. eingeben!).
Die T.B.L. selbst kann persönliche Beratung oder Betreuung bis auf Weiteres nicht anbieten!

Hinweise auf Beratung, Betreuung und Therapie für betroffene Kinder finden Sie bei den Links. - Akut-Traumatisierungen im Erwachsenenalter erfordern ebenfalls andere Unterstützungsmöglichkeiten. Auch hierzu finden Sie einige weiterführende Hinweise bei den Links.


Vieles kann traumatisierende Wirkung haben:

  • Psychische Erkrankung oder Alkoholismus bei einem Elternteil
  • Sexuelle oder andere Gewalt, Folter
  • Dauerhafter seelischer Terror
  • Tod eines nahestehenden Menschen
  • Krieg, Heimatverlust
  • Unzureichende oder häufig wechselnde Bezugspersonen
  • Sehr frühe schwere Erkrankungen oder medizinische Eingriffe

Auswirkungen solcher Traumatisierungen können sein:

  • Alpträume
  • Fehlendes Körpergefühl
  • Alkohol-/Drogenabhängigkeit
  • Suchtverhalten jeder Art
  • Chronische Angst
  • Kaum Erinnerungen an die Kindheit
  • Eß-Störungen
  • Selbstverletzungen
  • Extrem schwankende Gefühle
  • Sexuelle Störungen
  • Selbstmordversuche/-gedanken
  • Medizinisch nicht erklärbare körperliche Beschwerden
  • Depression
  • Kein Schmerzempfinden
  • Zwänge
  • Unangemessene Wutausbrüche
  • Sprechstörungen (Stottern, Mutismus)

Psychische Traumatisierungen aus Kindheit und Jugend können mit therapeutischer Unterstützung auch noch im Erwachsenenleben verarbeitet werden. Die quälenden Symptome können sich reduzieren und verschwinden.

Dabei möchten wir Sie gerne unterstützen!
Die TRAUMA BERATUNG LEIPZIG ist eine ehrenamtliche Initiative von Betroffenen, Fachkundigen und Angehörigen. Es gibt keinerlei Kooperation mit der Pharmaindustrie. Alle Info-Texte können kostenfrei heruntergeladen, ausgedruckt und weiterverteilt werden.

Was uns besonders wichtig ist:

  • Traumatische Kindheitserfahrungen nicht verharmlosen!
  • Selbstbestimmung der Betroffenen an jedem Punkt der Unterstützung und Therapie!
  • Allgemeinverständliche Informationen über psychotraumatologische Erkenntnisse!
  • Kenntnisse, Erfahrungen und individuelle Ressourcen von Betroffenen und solidarischen Angehörigen ernstnehmen und nutzen (Trialog)!
  • Gegen unprofessionelle, entwürdigende und retraumatisierende "Behandlung" in Allgemeinpsychiatrien, ambulanter Therapie und Sozialarbeit!
  • Unterstützung von TherapeutInnen, die sich an Traumatherapie heranwagen wollen!
  • Rituelle Gewalt, d.h. sexuell orientierte Folter von Kindern gibt es - auch bei uns, auch durch Angehörige!
  • STRUKTURELLE DISSOZIATION als grundlegender Schlüssel zum Verständnis und zur Therapie von Traumafolgeschädigungen!
  • Gegen fachliche Ignoranz gegenüber Menschen mit Dissoziativer Identitätsstörung (Multipler Persönlichkeit)!


DAS STERNENSCHIFF - für Menschen mit Gewalterfahrungen

Ein Fels in der Brandung. - Eine kleine Insel in stürmischer See. - Ein Ort, an dem jeder so sein darf, wie er/sie ist, sich fühlt, sich zeigen oder verstecken möchte.

Das alles und noch Vieles mehr ist das Sternenschiff. - Ein kleines Paradies? Nein, ein Paradies ist ein Traum, eine Wunschvorstellung. Aber unser Sternenschiff ist ganz real. Es ist ein Ort zum Eintreten, zum Anfassen, zum Schauen und mitwirken.

Das Sternenschiff ist eine Anlaufstelle für Menschen, die selbst Gewalt erlebt haben oder anderen in Gewaltsituationen helfen möchten. Es bietet Schutz, Ansprechpartner, kompetente medizinische Betreuung und traumageschultes Fachpersonal. - Das Sternenschiff ist geplant als gemeinnützige GmbH, deren Leistungen zum Teil über die Krankenkassen finanziert werden sollen und der andere Teil über Spenden, Patenschaften und freiwillige Leistungen.

Hierfür suchen wir dringend weitere Unterstützer und Sponsoren. - Sie haben eine tolle Idee, um das Sternenschiff mitzugestalten? - Sie kennen einen Hof, ein leer stehendes Gebäude, in das das Sternenschiff einziehen könnte? Sie möchten dem Sternenschiff Ihre nicht mehr benötigten Möbel und Accessoires schenken? Eine Geldspende, eine Patenschaft oder lieber selbst mit anfassen?

http://das-sternenschiff.de/

Matthias Oesker, Am Jungfernholz 32,  D-32457 Porta Westfalica, skype: mospirit1

Sandra Saxowski, Laurastr. 7, 32429 Minden, skype: saxe--

Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Barbara Nepeis: Mein Leben als "Multiple"

Einmaliges Subskriptionsangebot bis 31. August 2010

 Dieses wichtige, hochdifferenzierte und ziemlich einzigartige Überlebens-Protokoll der multiplen Persönlichkeiten einer  von schwersten traumatisierenden Gewalttaten betroffenen Frau (siehe Literaturliste der T.B.L.) ist derzeit nicht mehr erhältlich. Eine Neuauflage könnte erscheinen, aber nur dann, wenn genügend Exemplare vorbestellt werden!  - Es geht um die Situation nach der Diagnose, katastrophisches Verschwinden von Innenpersonen, Suizidgefahr, unangemessene (nicht stabilisierende) Therapie und vieles mehr.

 400 Seiten, Hardcover  - Regulärer (neuer) Ladenpreis 29.90 EUR

Subskriptionspreis 19,90 EUR

vorbestellbar beim Verlag Neue Literatur (03641/369060)   e-mail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
 
Angekommen in der Gegenwart - Ein Multi-System berichtet

 

Der Bericht »Meine Freundin Paula N. - Wie es weiterging: Leben voller Hoffnung«
ist soeben neu erschienen und kann von dieser Website aus kostenfrei als pdf heruntergeladen werden.
Siehe Button GRUPPE NÜRNBERGER hier oben  im Hauptmenü !

 
Offener Brief über Erfahrungen bei der Suche nach therapeutischer Unterstützung

 

Die INITIATIVE PHÖNIX wurde begründet von Menschen, die betroffen waren bzw. sind von z.T. langjährigen Gewalterfahrungen, und die in die Öffentlichkeit tragen wollen, wie es denen geht, die in Deutschland auf der Suche nach Hilfe bei der Verarbeitung ihrer Vergangenheit und der Gestaltung ihrer Gegenwart sind.
Auftakt der Initiative war ein Offener Brief über das Recht von Traumaüberlebenden auf nicht demütigende, angemessene und professionelle therapeutische Unterstützung. - Dies entspricht ohne Zweifel der 'UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen', die auch in Deutschland Gesetzescharakter hat!

Eine überwältigende Vielzahl von bestätigenden Zuschriften mit Berichten über konkrete Erfahrungen mit dem bestehenden Hilfesystem sind bereits auf der Website der INITIATIVE PHÖNIX dokumentiert. Weitere Rückmeldungen und Unterschriften (von Betroffenen, Angehörigen und HelferInnen) können veröffentlicht werden!


Hier gehts zur Website der INITIATIVE PHÖNIX!

 
PROFESSIONELLE HILFESTELLUNGEN für DISSOZIATIVE MENSCHEN

Fachtagung der ISSD-D in Berlin 10.-11. September 2010 (Alice Salomon-Hochschule)

Einführung Strukturelle Dissoziation und Komplextrauma (Michaela Huber)  *  Supervisionsworkshop (Dagmar Eckers)  *  Selbstverletzung und Täterintrojekte (M. Huber)  *   Traumaberatung (M. Biberacher)  *  Rituelle Gewalt - Täterstrukturen und Aspekte äußerer und innerer Sicherheit professioneller HelferInnen (Thorsten Becker)  *  Diagnostik komplexer dissoziativer Störungen (Frauke Rodewald)  *  Bindung, Beziehung und Komplextrauma (Silke Gahleitner)

Kosten: ISSD-Mitglieder 200 €, Nichtmitglieder 230 €, Pflegekräfte/Stud. 100 €

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Tel. 040-32522786)


 


In Kooperation mit SäCHSISCHE GESELLSCHAFT FüR SOZIALE PSYCHIATRIE e.V.
(www.sozialpsychiatrie-in-sachsen.de)

Copyright © 2010. Dissoziation und Trauma - Trauma Beratung Leipzig.